Fachanwalt Arbeitsrecht ++ Arbeitsrecht Berlin Kündigung, Abfindung ++ Rechtsanwalt Arbeitsrecht ++ Beratung Arbeitsrecht Berlin ++ Kündigungsschutzklage

Wie wehrt man sich gegen eine Änderungskündigung?

Fachanwalt + Arbeitsrecht + Berlin
Anwalt

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Änderungskündigung nicht hinnehmen: „Besser den Spatz in der Hand, als eine Taube auf dem Dach.“ Viele Arbeitnehmer stimmten einer Änderungskündigung zu, einer Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses zu geänderten Bedingungen, und geben sich zufrieden mit Gehaltseinbußen und beruflichem Abstieg. Denn: „Das ist immer noch besser, als Arbeitslosigkeit und die Unsicherheit einer Jobsuche.“ Warum das oft falsch ist und was Arbeitnehmer stattdessen tun sollten, erklärt Fachanwalt für Arbeitsrecht Bredereck.

Anforderungen an Änderungskündigung: Im Prinzip bietet das Arbeitsrecht Arbeitnehmern ähnlich guten Schutz gegen Änderungskündigungen, wie gegen betriebsbedingte Kündigungen. Auch die Änderungskündigung muss „sozial gerechtfertigt“ sein! Ist ein Arbeitnehmer wegen eines Unfalls nur noch eingeschränkt einsetzbar, muss ihn der Arbeitgeber so weit wie möglich auf dem alten Arbeitsplatz weiter einsetzen, oder auf einem Arbeitsplatz, der „am wenigsten weit entfernt ist vom bisherigen Inhalt des Arbeitsverhältnisses“, so das Bundesarbeitsgericht in einer Entscheidung vom 18.05.2017. Wer beispielsweise als IT-Spezialist wegen eines Unfalls nicht mehr programmieren kann, darf deshalb nicht automatisch als Pförtner eingesetzt werden. Der Arbeitgeber muss ausloten, welche IT-Aufgaben er noch durchführen kann und ein entsprechendes Angebot machen. Die beruflichen Einschnitte müssen so gering sein, wie möglich!

Haben Sie eine Änderungskündigung erhalten? Regelmäßig haben Sie jetzt 3 Möglichkeiten: 1. Sie nehmen das Angebot an. 2. Sie lehnen das Angebot ab und erheben Kündigungsschutzklage. 3. Sie nehmen das Angebot unter Vorbehalt an und erheben Klage vor dem Arbeitsgericht gegen die Änderungen. Gleich, wie Sie sich entscheiden: Holen Sie sich vorher Rat von einem erfahrenen Experten für Arbeitsrecht und Kündigungsschutz, und zwar möglichst schnell, denn für eine Klage vor dem Arbeitsgericht gilt eine Frist von 3 Wochen, nachdem Ihnen das Änderungskündigungs-Schreiben zugegangen ist.

Regelmäßig rate ich Arbeitnehmern zu der 3. Option: Nehmen Sie die Änderungen unter Vorbehalt an und klagen Sie dagegen vor dem Arbeitsgericht. So behalten Sie Ihren Arbeitsplatz und können gegebenenfalls Nachteile und Einbußen ungeschehen machen. Gern sage ich Ihnen, ob sich Ihre Klage gegen eine Änderungskündigung lohnt. Unter 030.40004999 biete ich gekündigten Arbeitnehmern eine kostenlose und unverbindliche Ersteinschätzung an. Mein Team und ich freuen uns auf Ihren Anruf!

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de. Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de.

09.11.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com