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Schlecker: Insolvenzverwalter baut Stellen ab - über die Hälfte aller Filialen werden geschlossen

Schlecker: Radikaler Stellenabbau wegen Insolvenz. Was müssen die von einer Kündigung betroffenen Arbeitnehmer beachten. Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck Berlin und Essen.

Spiegel online meldet, dass die Drogeriekette Schlecker über 10.000 Stellen abbauen und die Hälfte ihrer 6000 Filialen schließen wird.

Arbeitnehmer haben auch im Insolvenzfall normalen Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz.

Soweit der Betrieb allerdings komplett geschlossen wird, liegt regelmäßig das für eine betriebsbedingte Kündigung der Arbeitnehmer notwendige dringende betriebliche Erfordernis vor.

Soweit nicht alle Arbeitnehmer gekündigt werden, muss auch der Insolvenzverwalter bei der Bestimmung der zu kündigenden Mitarbeiter eine Sozialauswahl vornehmen.

Nachteile für die betroffenen Arbeitnehmer ergeben sich außerdem bei der Kündigungsfrist. Arbeitnehmer, die aufgrund der Länge des Beschäftigungsverhältnisses eine Kündigungsfrist von länger als drei Monaten haben, müsse eine Kürzung hinnehmen. Der Insolvenzverwalter kann nämlich mit einer Frist von drei Monaten zum Monatsende (§ 113 Insolvenzordnung) kündigen.

Fachanwaltstipp für Arbeitnehmer: Wer eine Kündigung erhält, sollte unbedingt prüfen, ob sich nicht eine Kündigungsschutzklage lohnt. Die Klage muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung beim zuständigen Arbeitsgericht eingereicht werden. Wer über eine Rechtsschutzversicherung verfügt, sollte unbedingt klagen.

Berlin, den 29.2.2012

Ein Beitrag von Rechtsanwalt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Essen

 

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