Fachanwalt Arbeitsrecht ++ Arbeitsrecht Berlin Kündigung, Abfindung ++ Rechtsanwalt Arbeitsrecht ++ Beratung Arbeitsrecht Berlin ++ Kündigungsschutzklage

Siemens trifft auf Widerstand bei geplantem Stellenabbau

Fachanwalt + Arbeitsrecht + Berlin

Ein Artikel von Daniel Dirmeier, wissenschaftlicher Mitarbeiter, zum Stellenabbau bei Siemens. Im Rahmen der geplanten Schließung von Standorten trifft Siemens in der Hauptstadt auf Widerstand durch Gewerkschaften und Angestellte.

Nach Ankündigungen weltweit 6900 Stellen abzubauen, davon etwa die Hälfte in Deutschland, sieht sich Siemens nun einer starken Gegenwehr entgegen.
Bereits am Morgen startete gegen 6.15 Uhr am Dynamowerk im Bezirk Spandau ein Autokorso mit rund 200 Fahrzeugen. Ausgestattet mit Transparenten und Gewerkschaftsfahnen fuhr die Kolonne über die City-West und Sonnenallee zum Hotel Estrel in Neukölln, in dem am heutigen Tag die jährliche Siemens-Betriebsräteversammlung stattfindet.
Zur Kundgebung vor Ort wollten der IG-Metall zufolge über 2000 Teilnehmer aus ganz Deutschland kommen. Gewerkschaftschef Jörg Hofmann stärkte den Angestellten den Rücken und versicherte diesen, sie „ganz bestimmt nicht alleine ihrem Schicksal zu überlassen“. Zwar räumte er ein, nun ordentlich Krawall zu machen und dass die Gewerkschaft schon jetzt Warnstreiks plant. Diese bleiben jedoch „immer das letzte Mittel“.
SPD-Chef Martin Schulz, der ebenfalls bei den heutigen Kundgebungen in Berlin erwartet wird, sprach von „verantwortungslosen Managern“ und kritisierte Siemens: „Wenn es hart wird, muss am Ende die Belegschaft bluten“.

Was betroffenen Mitarbeitern zu Siemens, die sich einem Abfindungsangebot, einer Versetzung oder einer betriebsbedingten Kündigung gegenüber sehen, verrät Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht:
Jedes Angebot von Siemens sollte von einem erfahrenen Arbeitsrechtler überprüft werden. Unternehmen bieten häufig erst einmal Abfindungen an, die zu gering sind, gemessen an dem Kündigungsschutz, den der Arbeitnehmer genießt. Im Rahmen einer Kündigungsschutzklage klärt der Experte über die Erfolgsaussichten auf.

„Falls Siemens einem kündigt, wenn man beispielsweise nicht nach Mühlheim an der Ruhr ziehen will, kann man dagegen vor dem Arbeitsgericht klagen“, so der Fachanwalt für Arbeitsrecht. Mit einer Kündigungsschutzklage verbessert man regelmäßig seine Chancen auf eine hohe Abfindung. Oder man erreicht eine Weiterbeschäftigung in einem der Standorte in Berlin.

Der Arbeitnehmer wird sehen, ob es zu einem Interessenausgleich kommt, oder nicht. Wichtig ist, dass der Arbeitnehmer seine Rechte kennt und jedes Siemens-Angebot von einem erfahrenen Experten im Kündigungsschutz überprüfen lässt. Wer eine betriebsbedingte Kündigung, einen Aufhebungsvertrag oder ein Versetzungsangebot erhält, muss schnell reagieren und sollte am besten am selben oder spätesten am Tag nach Erhalt des Schreibens einen Experten um Rat fragen.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de. Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de.

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030/40004999 oder unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

23.11.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com