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Siemens: Stellenabbau könnte vor allem Berlin treffen – Hinweise für Mitarbeiter

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Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck mit einem Rechtstipp zum Thema Stellenabbau bei Siemens.

Auf die Mitarbeiter von Siemens kommen nach aktuellen Presseberichten schwierige Zeiten zu. Ein massiver Stellenabbau sei geplant, der vor allem auch die Standorte in Berlin treffen könnte. Nach Aussagen von Berlins regierendem Bürgermeister Müller in diesem Zusammenhang sei offensichtlich geplant, nicht nur Arbeitsplätze abzubauen, sondern komplette Standorte in Ostdeutschland zu schließen, so die Berliner Morgenpost. Folgend die wichtigsten Hinweise für Arbeitnehmer, die von einem Stellenabbau betroffen sind.

Kündigungsschutzklage gegen Kündigungen: Konkrete Informationen zu den geplanten Maßnahmen im Fall Siemens stehen noch aus. Generell drohen im Fall eines Stellenabbaus aber oftmals Kündigungen durch den Arbeitgeber. Bei einer betriebsbedingten Kündigung gibt es aber zahlreiche Fehlerquellen, die einen wirksamen Ausspruch für Arbeitgeber schwierig gestalten können. Insbesondere die Durchführung einer sozialen Auswahl ist erforderlich, wenn nicht alle Mitarbeiter entlassen werden sollen. Hier ergeben sich für Arbeitnehmer zahlreiche Angriffsmöglichkeiten im Rahmen einer Kündigungsschutzklage. Diese muss innerhalb von drei Wochen nach Zugang der Kündigung erhoben werden. Wird dann im Laufe des Verfahren ein gerichtlich Vergleich mit dem Arbeitgeber geschlossen, können Arbeitnehmer auf diesem Wege meist eine hohe Abfindung erzielen und zudem wichtige Nebenansprüche (Arbeitszeugnis, Überstundenvergütung, Provisionen) regeln.

Vorsicht bei Umstrukturierungen und Versetzungen: Abgesehen von Kündigungen können auch schon Versetzungen und vergleichbare Umstrukturierungen für Arbeitnehmer gefährlich sein. Nicht selten bereiten Unternehmen dadurch bereits für später erleichterte Kündigungsmöglichkeiten vor. Wer also versetzt werden soll, hat guten Grund, bereits die Wirksamkeit dieser Versetzung überprüfen zu lassen.

Keine voreilige Unterzeichnung von Aufhebungsverträgen: Ebenfalls beliebtes Mittel von Arbeitgebern sind Aufhebungsverträge. Sie führen zu einer einvernehmlichen Beendigung des Arbeitsverhältnis und sind mit wesentlich geringerem Risiko für den Arbeitgeber verbunden als eine Kündigung. Sie bedeuten deshalb, trotz teilweise verlockender Abfindungsangebote, auch erhebliche Nachteile für die Mitarbeiter. So droht insbesondere eine Sperrzeit bei der Bundesagentur für Arbeit beim Bezug von Arbeitslosengeld. Außerdem werden wichtige Nebenansprüche, wie zum Beispiel der Inhalt eines Arbeitszeugnisses und insbesondere auch die Gesamtnote des Zeugnisses, nicht ausdrücklich geregelt. Vor einer Unterzeichnung sollten sich Mitarbeiter also unbedingt rechtlich beraten lassen. Ein Aufhebungsvertrag ist regelmäßig allenfalls dann sinnvoll, wenn der Arbeitnehmer bereits einen neuen, besseren Job hat.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de. Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de.

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030/40004999 oder unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

16.11.2017

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