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Opel (PSA) in Eisenach mit geplantem Stellenabbau – Tipps für Arbeitnehmer

Fachanwalt + Bredereck + Berlin

Ein Artikel von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Der Belegschaft von Opel (PSA) in Eisenach droht nach aktuellen Medienberichten (z.B. dpa vom 20.04.2018) ein massiver Stellenabbau. Demnach könnten 1000 von 1800 Arbeitsplätzen wegfallen. Derartige Stellenstreichungen können von Arbeitgeberseite auf verschiedene Weise umgesetzt werden. Ein häufiges Mittel in derartigen Situationen sind Aufhebungsverträge. Betroffene Mitarbeiter, die ein entsprechendes Angebot für eine Aufhebungsvereinbarung erhalten, sollten unbedingt einige Hinweise beachten.

Sperrzeit vermeiden: Insbesondere gilt es, eine Sperrzeit bei der Bundesagentur für Arbeit zu vermeiden. Eine solche droht immer, wenn Arbeitnehmer an der Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses mitwirken. Da dies bei einem für Arbeitnehmer freiwilligen Aufhebungsvertrag der Fall ist, riskieren Arbeitnehmer mit einer Unterschrift immer eine Sperrzeit von bis zwölf Wochen beim Bezug von Arbeitslosengeld.

Abfindung nach Kündigungsschutzklage: Der regelmäßig deutlich günstigere Weg für Arbeitnehmer: Man wartet auf eine Kündigung des Arbeitgeber und erhebt rechtzeitig innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage dagegen. Erfolgt die Aufhebungsvereinigung dann durch einen gerichtlich protokollierten Vergleich, besteht kein Risiko im Hinblick auf eine Sperrzeit. Zudem lässt sich auf diese Weise meist eine deutlich höhere Abfindung erzielen, als die, die der Arbeitgeber zunächst mit dem Aufhebungsvertrag anbietet.

Vor Unterschrift Aufhebungsvertrag prüfen lassen: Entscheidender Rat für alle von einem Stellenabbau betroffenen Arbeitnehmer ist deshalb stets, ein Aufhebungsangebot vor Unterzeichnung von einem Arbeitsrechtsexperten prüfen zu lassen. Überzeugen Sie sich davon, dass Sie mit dem Aufhebungsvertrag gut fahren. Vielleicht lohnt sich der Aufhebungsvertrag trotz der Sperrzeit, die drohen könnte. Arbeitnehmer sollten aber sichergehen, dass arbeitsvertragliche Nebenansprüche ausreichend berücksichtigt werden und dass man keine Ansprüche, die ihnen aufgrund Ihres Arbeitsverhältnisses zustehen, auslässt. Dazu zählt auch das Arbeitszeugnis. Das Zeugnis sollte mindestens die Note „gut“, besser noch ein „sehr gut“ widerspiegeln.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de. Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de.

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030.40004999 oder der Kündigungshotline 0176.21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten?

21.04.2018

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