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Lila Bäcker hat Ihnen gekündigt? Rufen Sie noch heute Arbeitsrechtler Bredereck in Berlin an: 030.40004999.
Kündigungsschutzklage Stellenabbau

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin.

 

Arbeitnehmer bei Lila Bäcker haben sich im Januar 2019 in Berlin und anderswo wegen Insolvenz Sorgen um ihren Arbeitsplatz gemacht.


Nach einem Bericht des Nordkuriers vom 26.01.2019 habe sich die Arbeitsplatzsituation bei der Bäckereikette allerdings entspannt: Lila Bäcker befinde sich im Sanierungsprozess, man versuche, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Der Berliner Arbeitsrechtler Alexander Bredereck hat Tipps für Arbeitnehmer, die in der Insolvenz bei Lila Bäcker gekündigt werden.

 

Betriebsbedingte Kündigungen in der Insolvenz: Wie gut sind Mitarbeiter geschützt?

 

Lila Bäcker muss auch in der Insolvenz das Kündigungsschutzgesetz beachten. Kommt es während der Sanierung zu betriebsbedingten Kündigungen, muss man die Vorgaben des Kündigungsschutzgesetzes einhalten. Lila Bäcker muss Mitarbeitern beispielsweise zuerst einen freien Arbeitsplatz im Unternehmen anbieten. Und der Arbeitgeber muss die Sozialauswahl korrekt durchführen: Arbeitnehmer, die länger dabei sind, ein verhältnismäßig höheres Alter haben, mehr Unterhaltspflichten haben oder einen Grad der Behinderung, sind im Verhältnis zu anderen Mitarbeitern schutzwürdiger. Ihre Kündigung kann unwirksam sein, wenn etwa die Sozialauswahl fehlerhaft ist und sie deshalb gegen arbeitsrechtliche Bestimmungen verstößt – grundsätzlich auch in der Insolvenz.

 

Die Kündigung verstößt möglicherweise gegen arbeitsrechtliche Vorgaben. Was tun, wenn Lila Bäcker mit seiner Kündigung das Arbeitsrecht verletzt? Lohnt sich eine Kündigungsschutzklage, trotz Insolvenz? Wie ist das im Fall von Lila Bäcker?

 

Anwalt Bredereck: Grundsätzlich hat man als gekündigter Mitarbeiter nur dann eine Chance, seinen Arbeitsplatz zu retten, wenn man rechtzeitig Kündigungsschutzklage einreicht. Wer auf eine Kündigungsschutzklage verzichtet, ist seinen Arbeitsplatz fast mit Sicherheit los. Auch eine Abfindung kann man dann kaum noch erhalten. Wer klagt, bleibt im Rennen! Springt während der Sanierung beispielsweise ein Investor ein, behält man nach erfolgreicher Kündigungsschutzklage möglicherweise seinen Arbeitsplatz, wenn der Betrieb weitergeführt wird oder mitsamt Arbeitsplätzen auf ein anderes Unternehmen übergeht. Ausgeschlossen scheint das bei Lila Bäcker nicht: Dem Insolvenzverwalter zufolge hätten sich bereits Investoren gemeldet, so der Nordkurier.

 

Hat der Arbeitnehmer im Fall einer Kündigung in der Insolvenz Chancen auf eine Abfindung?

 

Grundsätzlich ja: Arbeitgeber und Arbeitnehmer können Abfindungen auch im Fall einer Kündigung in der Insolvenz verhandeln. Verstößt die Kündigung mit gewisser Wahrscheinlichkeit gegen arbeitsrechtliche Vorgaben, kann sich ein Abfindungsvergleich für den Arbeitgeber lohnen. Manch eine Sanierung gelingt unter Umständen besser, wenn Arbeitnehmer mit starkem Kündigungsschutz das Unternehmen gegen Zahlung einer Abfindung verlassen.

 

Worauf muss man bei einer Kündigungsschutzklage achten?

 

Auch in der Insolvenz gilt: Der Arbeitnehmer kann grundsätzlich nur innerhalb von drei Wochen nach Erhalt des Kündigungsschreibens Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einreichen. 

 

Als Anwalt für Arbeitsrecht rate ich Arbeitnehmern, spätestens ein bis zwei Tage nach der Kündigung einen auf Kündigungsschutz spezialisierten Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht anzurufen und die Chancen einer Kündigungsschutzklage prüfen zu lassen. Wer länger wartet, verbaut sich gegebenenfalls Aussichten auf Joberhalt oder Abfindung.

 

Achtung Mitarbeiter von Lila Bäcker: Erfahren Sie von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, ob sich eine Klage gegen eine Kündigung lohnt!

 

Haben Sie eine Kündigung von Lila Bäcker bekommen? Schlägt man Ihnen eine Änderungskündigung vor, oder einen Aufhebungsvertrag? Bei Anwalt Bredereck erhalten Sie unter 030.40004999 eine kostenlose und unverbindliche Ersteinschätzung Ihrer Chancen auf Weiterbeschäftigung oder Abfindung.