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Kündigungen zum Jahresende

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Ein Artikel von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Viele Gründe für Kündigung zum Jahresende.
Zum Jahresende nehmen die Kündigungen im Arbeitsrecht zu. Woran liegt das? Zum einen liegt es an den Kündigungsfristen. Viele Kündigungsfristen sehen eine Kündigung zum Monats- bzw. Quartalsende vor. Hauptgrund ist aber sicherlich, dass vieler Arbeitgeber zum Jahresende für sich Bilanz ziehen und über eine notwendige Kurskorrektur nachdenken. Da Personalkosten hier regelmäßig eine nicht unerhebliche Rolle spielen, entsteht natürlich auch die Frage nach Kürzungen in diesem Bereich. Die Kürzung von Personalkosten wiederum ist dann häufig mit notwendigen Kündigungen verbunden. Hinzukommt der allgemeine menschliche Hang, zum Jahresende hin „aufzuräumen“ und Angefangenes oder Angedachtes zu vollenden.

Kündigungen vor Weihnachten für die Arbeitnehmer bitter. Konsequenz ist dann häufig, dass den Arbeitnehmern teilweise noch kurz vor Weihnachten die Kündigungen zugestellt werden. Das verbittert zurecht. Allerdings sollten sich Arbeitnehmer in einer solchen Situation nicht von Gefühlen leiten lassen.

Kündigung - Wirtschaftliche Betrachtungsweise auch auf Arbeitnehmerseite sinnvoll. Auch für Arbeitnehmer empfiehlt es sich, in einer Kündigungssituation den Kopf kühl zu bewahren. Denken Sie wirtschaftlich: Ziel sollte sein, eine möglichst hohe Abfindung bei Vermeidung von Nachteilen bei der Bundesagentur für Arbeit (Sperrzeit, Anrechnung von Arbeitslosengeld) zu erreichen. Hierfür ist ein strategisches Vorgehen sinnvoll. Dabei hilft folgende Überlegung.

Abfindung - Verkauf von Kündigungsschutz. Bei der Abfindung handelte sich letztendlich darum, dass sie den bestehenden Kündigungsschutz dem Arbeitgeber möglichst teuer verkaufen. Der Preis, also die Höhe der Abfindung, hängt maßgeblich davon ab, wie gut Ihr Kündigungsschutz ist. Deswegen gilt es zunächst zu klären, ob der Arbeitgeber überhaupt eine Chance hat, mit seiner Kündigung vor Gericht durchzukommen. Ist dies nicht der Fall, hat der Arbeitgeber nur eine Wahl: er muss die von Ihnen geforderte Abfindung zahlen oder die Kündigung zurücknehmen. Letzteres ist in der Regel eher nicht gewünscht.

Wer auf die Kündigungsschutzklage verzichtet, verschenkt Geld. Voraussetzung für eine Abfindung ist in der Regel, dass man innerhalb von drei Wochen Kündigungsschutzklage gegen die Kündigung beim zuständigen Arbeitsgericht erhebt. Wird die Frist versäumt, wird die Kündigung in der Regel wirksam. Warum sollte der Arbeitgeber dann noch eine Abfindung bezahlen?

Deutschlandweite Vertretung bei Kündigungen: Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit bei Kündigungsschutzklagen gegen ihren Arbeitgeber und erstreiten Abfindungen. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage.

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06.12.2016

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