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Kündigungen bei Air Berlin: worauf sollten Mitarbeiter achten?

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Ein Artikel von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, zum Thema Kündigungen bei Air Berlin.

Drohende Kündigungen bei Air Berlin:
Infolge der Insolvenz von Air Berlin war das Unternehmen zuletzt vermehrt in den Schlagzeilen. Nun müssen Pressemitteilungen zufolge (z.B. Spiegel Online vom 6.10.2017) 1.400 Mitarbeiter aus der Verwaltung und dem Bodenpersonal mit einer Kündigung rechnen – und das wohl sogar noch im Oktober. Worauf müssen Arbeitnehmer in einer solchen Situation wie bei Air Berlin achten?

Zugang der Kündigung löst wichtige Fristen aus: Wer als Mitarbeiter von Air Berlin eine Kündigung erhalten hat, muss ab dem Zugang wichtige Fristen beachten. Eine Kündigung kann ggf. wegen Fehlern bei der Bevollmächtigung zurückgewiesen werden. Das muss innerhalb weniger Tage passieren. Allein deshalb sollte man unverzüglich einen Fachanwalt für Arbeitsrecht kontaktieren, um seine Optionen prüfen zu lassen.

Kündigungsschutzklage innerhalb von drei Wochen: Besonders wichtig ist die Frist von drei Wochen für die Erhebung der Kündigungsschutzklage. Auch die beginnt mit dem Zugang der Kündigung zu laufen. Wer die Frist verstreichen lässt, hat danach kaum noch Möglichkeiten, gegen die Kündigung vorzugehen. Auch dafür ist rechtliche Beratung durch einen Experten dringend zu empfehlen.

Warum Kündigungsschutzklage erheben: Durch eine Kündigungsschutzklage können Arbeitnehmer in der Regel deutlich bessere Konditionen für eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses herausholen als ohne. Das gilt meist auch dann, wenn ein Sozialplan besteht. In Fällen der Insolvenz, so wie bei Air Berlin, lohnt sich eine Kündigungsschutzklage deshalb zumindest für all die Arbeitnehmer, die eine Rechtsschutzversicherung haben. Doch auch ohne eine solche lohnt sich oftmals, das Risiko einzugehen, später finanziell schlechter zu stehen. Immer wieder kommt es nämlich später zu Entwicklungen, durch die die Kündigungsschutzklage doch erfolgreich wird bzw. der Druck auf den Arbeitgeber sich erhöht, das Arbeitsverhältnis im Rahmen einer einvernehmlichen Beendigung gegen Zahlung einer höheren Abfindung zu beenden. Wer dann noch durch die Klage im Spiel ist, kann davon profitieren. Garantien dafür gibt es aber natürlich nicht.

Fehlerpotential auch bei Insolvenz: Auch bei einer Insolvenz kann es noch Gründe für eine Unwirksamkeit von Kündigungen geben. Kommt es nicht zur Kündigung sämtlicher Mitarbeiter, hat der Arbeitgeber bzw. Insolvenzverwalter grundsätzlich eine Sozialauswahl durchzuführen. Werden Teile des Unternehmens später veräußert oder von anderen Unternehmen weitergeführt und kommt es in diesem Zusammenhang zu Betriebsübergängen, können sich auch daraus Ansprüche für die betroffenen, bzw. nicht unmittelbar betroffenen Mitarbeiter von Air Berlin ergeben.

Angebot an Mitarbeiter von Air Berlin: Kostenlose und unverbindliche Durchführung der telefonischen Erstberatung zur Kündigung.

Angebot bei Beauftragung durch Mitarbeiter von Air Berlin:

•    Umfassendes Beratungsschreiben bezogen auf den jeweiligen Einzelfall.
•    Schreiben an den Arbeitgeber
•    Fertigung der Kündigungsschutzklage
•    Vertretung im Kündigungsschutzverfahren

10.10.2017

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de. Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de.

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