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Kündigung wegen Krankheit: Arbeitnehmer-Tipps von Fachanwalt Bredereck, Berlin

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin

Viele Arbeitnehmer fallen in bestimmten Jahreszeiten regelmäßig wegen Krankheit am Arbeitsplatz aus. Einige Arbeitnehmer trifft es immer wieder, bei einer Grippewelle oder in der kalten Jahreszeit sind sie   immer wieder für mehrere Tage arbeitsunfähig krank geschrieben. Über das Jahr gerechnet fehlen diese Arbeitnehmer dann mehrere Wochen an ihrem Arbeitsplatz. Für die Arbeitgeber ist das ein Problem, da sie Lohnfortzahlung wegen Krankheit leisten müssen, dafür aber keine Gegenleistung erhalten. Ihre Reaktion darauf ist: die Kündigung wegen Krankheit. 

 

Arbeitnehmer, die häufig kurzzeiterkrankt sind, riskieren die Kündigung wegen Krankheit. Nach ständiger Rechtsprechung der Arbeitsgerichte kann eine solche Kündigung gerechtfertigt sein, wenn der Arbeitnehmer drei Jahre hintereinander jedes Jahr mindestens insgesamt sechs Wochen arbeitsunfähig krank geschrieben war und deshalb am Arbeitsplatz gefehlt hat. 

 

Kann sich ein Arbeitnehmer gegen die Kündigung wegen solcher Fehlzeiten dennoch erfolgreich mit einer Kündigungsschutzklage wehren? Die Antwort ist ein klares Ja, denn bei jeder krankheitsbedingten Kündigung muss der Arbeitgeber eine Reihe von arbeitsrechtlichen Vorgaben einhalten, bei denen regelmäßig Fehler gemacht werden. Zum Beispiel das betriebliche Eingliederungsmanagement, kurz: BEM. An deren ordnungsgemäßer Durchführung scheitern viele Arbeitgeber. Das gilt auch für die Betriebsratsanhörung, ebenfalls eine Voraussetzung der Kündigung wegen häufiger krankheitsbedingter Fehlzeiten. 

 

Eine weitere Voraussetzung der Kündigung wegen Krankheit ist: die negative Gesundheitsprognose. Der Arbeitgeber darf einem häufig erkrankten Mitarbeiter regelmäßig nur dann kündigen, wenn er davon ausgehen muss, dass der Arbeitnehmer in Zukunft weiterhin so oft fehlen wird. Genau davon geht die arbeitsgerichtliche Rechtsprechung aus, falls der Arbeitnehmer im dritten Jahr hintereinander insgesamt sechs Wochen fehlt. Allerdings gibt es davon Ausnahmen.

 

Beispielsweise wenn die Fehlzeiten aufgrund eines Unfalls entstanden sind. War der Arbeitnehmer wegen eines Verkehrsunfall über Jahre immer wieder im Krankenhaus und in Reha-Kliniken, darf dieser Mitarbeiter nicht gekündigt werden, wenn die Unfallfolgen ausgeheilt sind. Die Gesundheitsprognose ist dann nicht negativ! Überhaupt: Wurde dem Arbeitnehmer kürzlich eine Reha-Maßnahme bewilligt, bedeutet das regelmäßig, dass die Gesundheitsprognose positiv ist; sonst hätte die Krankenversicherung der Maßnahme nicht zugestimmt. Ein Arbeitnehmer, der eine Reha-Maßnahme durchläuft, kann deshalb regelmäßig nicht wegen Krankheit gekündigt werden.

 

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