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Was tun bei einer Kündigung in der Schwangerschaft?

Schwangere Arbeitnehmerinnen schützt das Arbeitsrecht vor Kündigungen. Wehren Sie sich mit Anwalt Bredereck, Berlin: 030.40004999.
Anwalt Berlin

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin

 

Kann eine schwangere Arbeitnehmerin in der Schwangerschaft gekündigt werden? Unter welchen Voraussetzungen wäre diese Kündigung wirksam? Was muss sie tun, um sich dagegen zu wehren?

 

Die Kündigung einer Schwangeren verstößt regelmäßig gegen das Arbeitsrecht. Die Arbeitnehmerin genießt während ihrer Schwangerschaft einen umfassenden Kündigungsschutz vor Kündigungen ihres Arbeitgebers. Um wirksam kündigen zu dürfen, muss der Arbeitgeber erst einmal die Zustimmung des Integrationsamtes für die Kündigung einholen, die praktisch so gut wie nie erteilt wird. 

 

Dieser verhältnismäßig starke Kündigungsschutz, den das Arbeitsrecht schwangeren Arbeitnehmerinnen bietet, ist aber nur die halbe Miete, um sich wirksam gegen die Kündigung zu wehren. Genauso wichtig ist es, dass die Arbeitnehmerin nach der Kündigung selbst tätig wird, und zwar so:

 

Das Wichtigste: Am Tag der Kündigung ruft die Arbeitnehmerin bei einem Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht an und beauftragt ihn – nach entsprechender Beratung – mit einer Kündigungsschutzklage. Fast immer hat eine Klage gegen eine Kündigung in der Schwangerschaft gute Chancen auf Erfolg. In der Regel erhalten die Arbeitnehmerinnen ihren Arbeitsplatz wieder – oder eine hohe Abfindung.

 

Was, wenn der Arbeitgeber zum Zeitpunkt der Kündigung nichts von der Schwangerschaft weiß? Dann setzt die Arbeitnehmerin den Arbeitgeber unverzüglich von ihrem Zustand in Kenntnis, und der arbeitsrechtliche Kündigungsschutz ist auch für sie anwendbar. Am besten, die Arbeitnehmerin lässt auch das den Anwalt erledigen, der den Arbeitgeber parallel zu einer Kündigungsschutzklage über die Schwangerschaft informiert.

 

Was, wenn die Arbeitnehmerin bei der Kündigung selbst noch nichts von ihrer Schwangerschaft weiß? Auch in dem Fall gilt auch für sie der Kündigungsschutz gegenüber einer Schwangeren, wenn sie unverzüglich ihren Arbeitgeber davon in Kenntnis setzt, dass sie schwanger ist. Hier muss man unterscheiden: Wenn die Arbeitnehmerin innerhalb von drei Wochen nach der Kündigung von der Schwangerschaft erfährt, kann sie – nachdem sie den Arbeitgeber informiert hat – immer noch fristgerecht Kündigungsschutzklage einreichen und Arbeitsplatz oder eine hohe Abfindung sichern. Erfährt sie erst nach Ablauf der Frist für die Kündigungsschutzklage, also drei Wochen nachdem man ihr das Kündigungsschreiben überreicht hat, davon, dass sie zum Zeitpunkt der Kündigung schwanger war, muss sie den Arbeitgeber davon ebenfalls unverzüglich in Kenntnis setzen, ebenfalls Kündigungsschutzklage einreichen und beim Arbeitsgericht die nachträgliche Zulassung der Kündigungsschutzklage beantragen. All das sollte ebenfalls ein erfahrener, auf Kündigungsschutz spezialisierter Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht für sie erledigen. 

 

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Womöglich in der Schwangerschaft? Rufen Sie mich, Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin, noch heute an. Ich habe über 19 Jahre anwaltliche Erfahrung mit Kündigungsschutzklagen in Berlin und im gesamten Bundesgebiet. Unter meiner Kündigungshotline 030.40004999 biete ich Arbeitnehmern in meinen Fachanwaltskanzleien für Arbeitsrecht, in Berlin-Prenzlauer Berg und Berlin-Charlottenburg eine kostenlose und unverbindliche telefonische Ersteinschätzung Ihrer Klagechancen und Abfindungschancen an.


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