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Fachanwalt Arbeitsrecht: Bei WestLB drohen Kündigungen

Bei Kündigungswelle: Fachanwalt
Kündigung

Kündigungswelle droht bei der WestLB: Sollten die betroffenen Arbeitnehmer Kündigungsschutzklage einreichen? Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck und Anwalt Dr. Attila Fodor, Berlin

Der Online-Nachrichtenservice Ruhr Nachrichten berichtet in einem Artikel vom 21.12.2011, dass die WestLB einen massiven Abbau von Arbeitsplätzen in oder unmittelbar nach 2012 plant. Die Rede ist von 2700 Arbeitsplätzen, die bei der WestLB gefährdet sind. Einige dieser Arbeitnehmer könnten – so der Nachrichtenbeitrag – durch den Verkauf von Unternehmensteilen oder Betreibsteilen an ausländische Investoren vor der Arbeitslosigkeit gerettet werden. Dem Bericht zufolge geht man in der WestLB derzeit davon aus, dass dennoch betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen sind.

Ein Jobabbau dieses Ausmaßes wird üblicher Weise von Sozialplänen begleitet, die für den Fall von betriebsbedingten Kündigungen Sozialplanabfindungen vorsehen. Soll ein gekündigter Arbeitnehmer dennoch Kündigungsschutzklage einreichen? 

In der überwiegenden Anzahl von Fällen ist es wirtschaftlich klug, Kündigungsschutzklage gegen eine betriebsbedingte Kündigung einzulegen, die der Arbeitgeber im Rahmen einer Massenentlassung ausgesprochen hat. Regelmäßig lässt sich nämlich eine – zum Teil deutliche – Erhöhung der Abfindung im Rahmen eines Prozesses vor dem Arbeitsgericht erreichen. 

Im oben geschilderten Fall der drohenden Entlassungswelle bei der WestLB müsste zudem geprüft werden, warum manche Mitarbeiter in der Servicegesellschaft bleiben dürfen und andere gegebenenfalls den Arbeitsplatz verlieren. 

Tipp vom Arbeitsrecht-Anwalt für Arbeitnehmer: 

Sollte das Kündigungsschutzgesetz für Ihren Fall anwendbar sein, ist es fast immer ratsam, Kündigungsschutzklage zu erheben. Regelmäßig ist es möglich, zumindest eine satte Abfindung dabei herauszuholen. Erfahrungsgemäß kalkulieren Unternehmen bei Entlassungswellen fest mit Beträgen, die sie im Rahmen von gerichtlichen Vergleichen vor dem Arbeitsgericht als Abfindung auszahlen. Genz wichtig: Die 3-Wochen-Frist der Kündigungsschutzklage gilt ab Zugang des Kündigungsschreibens!

10.1.2012

Dr. Fodor
Anwalt
Bredereck

Ein Beitrag von:

Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck

Rechtsanwalt Dr. Attila Fodor

Bredereck Willkomm Rechtsanwälte 



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