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Ein Artikel von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

1. Das Eigentum des Arbeitgebers ist tabu.


Arbeitnehmer sollten die Finger vom Eigentum des Arbeitgebers lassen. Auf keinen Fall sollten Gegenstände aus dem Eigentum des Arbeitgebers mit nachhause genommen werden. Das gilt selbst für kleine und geringwertige Güter. Auch Kugelschreiber, Schreibpapier, sonstige Büromaterialien, Werkzeuge und selbst vermeintlicher Müll sollten nicht mitgenommen werden.

2. Vorsicht beim Ausborgen von Gegenständen aus dem Eigentum des Arbeitgebers.

Man sollte sich auch keine Betriebsmaterialien ausleihen. Das gilt insbesondere auch für Werkzeug aus dem Eigentum des Arbeitgebers. Der Arbeitnehmer muss letztendlich immer beweisen, dass er die Gegenstände zurückbringen wollte. Das ist im Einzelfall oft unmöglich.

3. Nicht auf Gewohnheitsrecht verlassen.

Auch das Argument: „das haben wir doch immer so gemacht“, hilft in der Regel nicht. Auch das muss der Arbeitnehmer nämlich beweisen. Im Kündigungsfall halten dann die Kollegen in der Regel nicht zu dem gekündigten Arbeitnehmer, sondern zum Arbeitgeber.

4. „Das machen doch alle so“ – gilt nicht.

Wenn ich gekündigte Arbeitnehmer vertrete, höre ich oft das Argument, das haben doch meine Kollegen auch gemacht. Dieses Argument hilft in der Regel nicht. Weil andere Straftaten begehen, wird man selbst nicht straflos. Außerdem lässt sich das Verhalten oft auch gar nicht beweisen. Welcher Arbeitnehmer wird schon zugeben, dass auch er seinen Arbeitgeber bestohlen hat?

5. Vereinbarungen beweisen.

Wer sich unbedingt vom Arbeitgeber etwas ausleihen will oder wer etwas, was im Betrieb nicht mehr benötigt wird, mit nachhause nehmen will, sollte sich das vom Arbeitgeber schriftlich bestätigen lassen. In jedem Fall sollte man die Zusagen des Arbeitgebers durch Zeugen bestätigen lassen können.

6. Eigentum des Arbeitgebers aufessen geht auch nicht.

Auch der so genannte Mundraub, der Diebstahl von Essen des Arbeitgebers, indem man alles aufisst, kann eine Kündigung rechtfertigen. Hier gilt daher ebenfalls das oben gesagte.

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Die Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind die Autoren des Ratgebers „Arbeitsrecht“ der Stiftung Warentest.

20.1.2016

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