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Darf man einen befristeten Arbeitsvertrag kündigen? - Hinweise vom Fachanwalt

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Ein Interview von Rechtsanwalt und Arbeitgeber Jochen Resch mit Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck.

Rechtsanwalt Jochen Resch:
Befristete Arbeitsverträge sind im Arbeitsrecht gar nicht so selten. Darf man einen solchen Vertrag eigentlich vor Ablauf der Befristung kündigen?

Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck: Nur wenn diesem Arbeitsvertrag ausdrücklich so vereinbart ist. Fehlt eine Regelung für die ordentliche Kündigung vor Fristablauf, ist diese ausgeschlossen.

Rechtsanwalt Jochen Resch: Wenn die Regelung da ist, ist die Kündigung aber unproblematisch.

Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck: Da müssen wir unterscheiden zwischen Arbeitgeberkündigung und Arbeitnehmerkündigung. Der Arbeitnehmer kann in diesem Fall unproblematisch kündigen.

Rechtsanwalt Jochen Resch: Und der Arbeitgeber?

Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck: Das kommt drauf an. Wenn es ein Kleinbetrieb ist (nicht mehr als zehn Mitarbeiter), kann der Arbeitgeber auch unproblematisch kündigen. Das gilt außerdem, wenn das Arbeitsverhältnis noch kein halbes Jahr bestanden hat. Ansonsten muss der Arbeitgeber das Kündigungsschutzgesetz beachten.

Rechtsanwalt Jochen Resch: Das heißt Kündigung unmöglich.

Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck: Sagen wir mal die Kündigung wird in der Regel etwas teurer, weil Abfindungen eingeplant werden müssen.

Rechtsanwalt Jochen Resch: Aber wenn der Arbeitgeber einen Kündigungsgrund im Sinne des Kündigungsschutzgesetzes hätte, müsste er keine Abfindung zahlen.

Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck: Darauf kann man sich letztlich nicht verlassen. Bei der Kündigung kann so viel schief gehen, dass der Arbeitgeber immer gut beraten ist bei Anwendung des Kündigungsschutzgesetzes eine Abfindung anzubieten, damit das Arbeitsverhältnis wirklich rechtssicher durch Vergleich beendet werden kann.

21.20.2016

Warum müssen Arbeitnehmer bei Erhalt einer Kündigung schnell sein. Die meisten Arbeitnehmer kennen die Dreiwochenfrist für die Erhebung der Kündigungsschutzklage. Viele wissen allerdings nicht, dass eine Kündigung unter Umständen auch zurückgewiesen werden kann. Dies kann nur unverzüglich (innerhalb weniger Tage nach Erhalt) geschehen.

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Wer wir sind. Die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind seit vielen Jahren schwerpunktmäßig im Bereich Kündigungsschutz tätig. Gemeinsam haben sie das Handbuchs Arbeitsrecht der Stiftung Warentest verfasst. Auf dem YouTube-Kanal Fernsehanwalt werden ständig aktuelle Rechtsprobleme aus dem Alltag vorgestellt und dazu praxisnahe Lösungen präsentiert.

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28.2.2017

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