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Urlaubsabgeltung

  • Urlaubsabgeltung erhalten Arbeitnehmer, wenn zum Ende des Arbeitsverhältnisses noch Urlaub offen ist, und dieser wegen des Endes nicht mehr genommen werden kann.
  • Solange das Arbeitsverhältnis noch besteht, gibt es weitere Voraussetzungen des Arbeitnehmers für Urlaubsabgeltung wie Krankheit. Dies ist nur möglich, wenn der Arbeitnehmer wieder gesund ist.
  • Einen Anspruch auf Abgeltung des Urlaubs während eines laufenden Arbeitsverhältnisses kann sich jedoch aus einem Tarifvertrag ergeben. Eine Abgeltungsvorschrift ist regelmäßig Inhalt von tariflichen Urlaubsregelungen.
  • Der Urlaubsabgeltungsanspruch ist ein an die urlaubsrechtlichen Vorgaben gebundener Anspruch auf Zahlung eines Geldbetrags. Dieser Anspruch entsteht wenn zum Zeitpunkt der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, noch Anspruch auf Urlaub bestand.
  • Ebenso wie der Urlaubsanspruch ist auch der Abgeltungsanspruch bis zum Ablauf des Kalenderjahres oder 31.03.des Folgejahres befristet. Wurde der Abgeltungsanspruch nicht vor dem maßgeblichen Fristende geltend gemacht, erlischt er.
  • Der Abgeltungsanspruch muss erfüllbar sein dies setzt voraus, dass der Arbeitnehmer bei der Weiterführung des Arbeitsverhältnisses seinen Urlaubsanspruch tatsächlich hätte wahrnehmen können, das bedeutet, dass er bis zum Ende des Urlaubsjahres oder des Übertragungszeitraums nicht arbeitsunfähig krank ist. Die Arbeitsunfähigkeit bis zum Ende des Übertragungszeitraums lässt den Abgeltungsanspruch erlöschen..
  • Wird ein Arbeitnehmer nach der Kündigung von der Arbeit freigestellt, so muss der Arbeitgeber dies ausdrücklich unter Abgeltung der restlichen Urlaubsansprüche machen. Sollte das nicht der Fall sein, so hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Abgeltung des restlichen Erholungsurlaubs.