Fachanwalt Arbeitsrecht ++ Arbeitsrecht Berlin Kündigung, Abfindung ++ Rechtsanwalt Arbeitsrecht ++ Beratung Arbeitsrecht Berlin ++ Kündigungsschutzklage
Arbeitgeber zahlt damit Arbeitnehmer geht
  • Als Fachanwalt für Arbeitsrecht interessiert mich bei der Vertretung von Arbeitnehmern, ob der Arbeitgeber im Zusammenhang mit dem Ausspruch der Kündigung Fehler gemacht hat. Führen diese Fehler zur Unwirksamkeit der Kündigung? Wenn ja: Was ist es dem Arbeitgeber wert, den Arbeitnehmer trotzdem „loszuwerden“?
  • Der Arbeitnehmer möchte nicht in den Betrieb zurück und dennoch, es gibt regelmäßig keine andere Möglichkeit als „auf Wiedereinstellung“ zu klagen. Der Arbeitgeber möchte den Arbeitnehmer auf keinen Fall zurück. Also wird er im Falle der Unwirksamkeit der Kündigung eine hohe Abfindung anbieten, um den Arbeitnehmer nicht zurücknehmen zu müssen.
  • Der Arbeitgeber möchte naturgemäß nur eine geringe, besser gar keine Abfindung zahlen. Er möchte aber noch dringender vermeiden, dass der Arbeitnehmer in den Betrieb zurückkehrt und stolz seinen „Sieg“ herumposaunt. Was kann er tun? Er muss dafür sorgen, dass die Kündigung wirksam und damit unangreifbar ist. Das Geld, was er in die Beratung z.B. durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht investiert, wird der Arbeitgeber später bei der Abfindung sparen. Leider wird der Fachanwalt für Arbeitsrecht häufig erst hinzugezogen, wenn bereits das Arbeitsgericht eingeschaltet ist. Natürlich kann der Fachanwalt für Arbeitsrecht vor Ausspruch der Kündigung mehr bewirken.
  • Es hat sich bei der Höhe der Abfindung ein Richtwert von einem halben Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr eingebürgert. Ob man diesen Betrag erreicht oder sogar deutlich mehr, hängt von der Wirksamkeit der Kündigung ab.
  • Noch ein Kuriosum: Regelmäßig höre ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Fachanwalt für Arbeitsrecht im Zusammenhang mit dem Ausspruch von Kündigungen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern dasselbe. Der Arbeitnehmer: Ich möchte auf keinen Fall in den Betrieb zurück. Der Arbeitgeber: Es darf nicht passieren, dass dieser Arbeitnehmer in den Betrieb zurückkehrt.
  • Hier gilt für beide Seiten: Ruhe und Gelassenheit bewahren. Wenn der Arbeitgeber merkt, dass der Arbeitnehmer gar nicht zurück will: Warum soll er dann noch eine Abfindung bezahlen? Wenn der Arbeitnehmer merkt, dass der Arbeitgeber ihn unter keinen Umständen zurückhaben will, warum soll er sich dann mit einer kleinen Abfindung zufrieden geben?
  • Also gilt: pokern. Der durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht betreute Arbeitnehmer wird steif und fest behaupten: Ich möchte unbedingt meine Arbeit wieder. Der durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht betreute Arbeitgeber wird sagen: Wenn die Kündigung wirklich unwirksam sein sollte, kommen sie eben zurück in den Betrieb.
  • Wer die bessere Beratung hat, wird das bessere Ergebnis erzielen. Letztlich aber gilt: Mir sind in den zehn Jahren meiner Tätigkeit im Arbeitsrecht nur sehr wenig Fälle untergekommen, wo das Arbeitsverhältnis am Ende fortgesetzt wurde. In der Regel endet es immer. Die Frage ist nur wann und welche Abfindung wird gezahlt?

Langanhaltende Krankheit

Ist der Arbeitnehmer auf Dauer nicht in der Lage, die geschuldete Leistung zu erbringen, berechtigt dies als personenbedingter Grund den Arbeitgeber zur ordentlichen Kündigung. Bei lang anhaltenden Krankheiten sind Kündigungsgrund die betrieblichen Folgen zukünftiger langer Arbeitsunfähigkeit. Was nicht sofort nach Eintritt einer solchen Erkrankung eine ordentliche Kündigung rechtfertigt. Bei lang anhaltenden Krankheiten ist die negative Prognose notwendig, d.h. dass auch nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses weiter mit krankheitsbedingten Störungen der Leistung seitens des Arbeitnehmers zu rechnen ist. Von einer lang anhaltenden Krankheit, die eine sozial gerechtfertigte personenbedingte Kündigung zur Folge hat, ist auszugehen, wenn der Arbeitnehmer etwa 18 Monate arbeitsunfähig war und ein Ende der Krankheit nicht abzusehen ist oder der Arbeitnehmer erkrankt ist und in den nächsten 24 Monaten keine ärztliche Prognose zu erwarten ist die auf eine Arbeitsfähigkeit des Arbeitnehmers schließen lässt. Hierbei ist die soziale Rechtfertigung von besonderer Bedeutung, sie setzt voraus, dass

  1. der Arbeitnehmer zum Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung arbeitsunfähig erkrankt ist und zu erwarten ist, dass er auch weiterhin arbeitsunfähig sein wird,
  2. dass es durch die prognostizierte Arbeitsunfähigkeit zu weiteren betrieblichen Beeinträchtigungen kommt,
  3. dass sich bei Abwägung der beiderseitigen Vertragsinteressen ergibt, dass weiter Überbrückungsmaßnahmen nicht in Betracht kommen.

Für den Umfang der Überbrückungsmaßnahmen ist auf den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit abzustellen. Im Einzelfall hat der Arbeitgeber geeignete und zumutbare Überbrückungsmaßnahmen hinzunehmen, dies ist bei langjährig Beschäftigten der Fall. Schließlich ist auch hier eine Abwägung der gegenseitigen Vertragsinteressen vorzunehmen. Hierbei ist auf Seiten des Arbeitgebers die dauernde Belastung zu berücksichtigen, und beim Arbeitnehmer das Lebensalter und die Betriebszugehörigkeit. Dabei ist auch zu beachten ob die Erkrankung im Betrieb erfolgt ist, in einem solchen Fall muss der Arbeitgeber abwarten, ob eine Rückkehr in den Betrieb überhaupt noch möglich ist.

Typische Situation bei Kündigung

In der Regel gilt: Ohne Klage keine Abfindung!
Bei Kündigung zum Fachanwalt: Alexander Bredereck, Prenzlauer Allee 189 10405 Berlin-Prenzlauer Berg Tel. 030/40004999

Schwerpunkt meiner Tätigkeit als Fachanwalt für Arbeitsrecht ist die Vertretung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Kündigungsschutzprozessen. Für Arbeitnehmer geht es regelmäßig darum eine möglichst hohe Abfindung zu erzielen. Gleichzeitig soll vermieden werden, dass die Bundesagentur für Arbeit eine Sperrzeit verhängt und damit verbunden eine Leistungskürzung eintritt.

Kündigung erhalten - Was nun?

Kündigung erhalten? 3-Wochen-Klagefrist!
Häufige Fragen von Arbeitnehmern bei Erhalt einer Kündigung
beantwortet für Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck

 

Ich habe eine Kündigung erhalten. Ich würde die Kündigung akzeptieren, aber nur wenn ich eine Abfindung erhalte. Wie kann ich das erreichen?

 

Bredereck: Sie müssen schnell reagieren. Nach Zugang der Kündigung haben Sie drei Wochen Zeit eine Kündigungsschutzklage zu erheben. Auch wenn es Ihnen eigentlich um eine Abfindung geht - Sie müssen zuerst eine Kündigungschutzklage einreichen.

Wie hoch ist die Abfindung?

Fachanwalt Bredereck: Die Höhe der Abfindung ist Verhandlungssache. Je größer Ihre Chancen sind, den Kündigungsschutzprozess zu gewinnen, um so mehr wird der Arbeitgeber zahlen, um Sie nicht weiter beschäftigen zu müssen. Richtwert: 0,5 Bruttomonatsgehälter pro Beschäftigungsjahr. Bei kurzer Beschäftigungszeit 1-2 Bruttomonatsgehälter pro Beschäftigungsjahr.

Wird mir die Abfindung auf das Arbeitslosengeld angerechnet?

Wenn Sie gegen eine Kündigung Klage eingereicht haben und sich dann vor Gericht einigen und wenn die Kündigungsfrist eingehalten wurde, in der Regel nicht.

Was ist eine Sperrzeit und muss ich befürchten, eine solche zu bekommen?

Fachanwalt für Arbeitsrecht: Eine Sperrzeit führt dazu, dass Sie in den ersten zwölf Wochen der Arbeitslosigkeit kein Arbeitslosengeld bekommen. Wenn die Einigung über die Abfindung im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs, also nach Klageerhebung erfolgt, müssen Sie regelmäßig keine Sperrzeit befürchten.

Was kostet eine Klage?

Bredereck: Das hängt von Ihrem Einkommen ab. Wenn Sie wenig verdienen, sind auch die Kosten entsprechend gering. Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann auch Prozesskostenhilfe beantragt werden.

Muss ich mit der Klage einen Anwalt beauftragen?

Nein. Sie können die Klage vor dem Arbeitsgericht selbst erheben. Wenn Sie allerdings mit der Materie nicht vertraut sind, ist dies genauso ratsam, wie die Verlegung von Stromkabeln in der Wohnung durch einen Laien. Es kann gut gehen.

Mein Arbeitgeber hat mir in Aussicht gestellt, mich bei Besserung der wirtschaftlichen Situation wieder einzustellen. Verbaue ich mir nicht alle Aussichten?

Die jeweiligen Aussichten lassen sich nur im Einzelfall einschätzen. Wenn Sie die 3-Wochen-Frist für die Klageerhebung verstreichen lassen, sind jedenfalls Ihre Aussichten auf eine Abfindung verbaut.

Kündigung erhalten - Was nun?

Kündigung erhalten? 3-Wochen-Klagefrist!
Häufige Fragen von Arbeitnehmern bei Erhalt einer Kündigung
beantwortet für Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck

 

Ich habe eine Kündigung erhalten. Ich würde die Kündigung akzeptieren, aber nur wenn ich eine Abfindung erhalte. Wie kann ich das erreichen?

 

Bredereck: Sie müssen schnell reagieren. Nach Zugang der Kündigung haben Sie drei Wochen Zeit eine Kündigungsschutzklage zu erheben. Auch wenn es Ihnen eigentlich um eine Abfindung geht - Sie müssen zuerst eine Kündigungschutzklage einreichen.

Wie hoch ist die Abfindung?

Fachanwalt Bredereck: Die Höhe der Abfindung ist Verhandlungssache. Je größer Ihre Chancen sind, den Kündigungsschutzprozess zu gewinnen, um so mehr wird der Arbeitgeber zahlen, um Sie nicht weiter beschäftigen zu müssen. Richtwert: 0,5 Bruttomonatsgehälter pro Beschäftigungsjahr. Bei kurzer Beschäftigungszeit 1-2 Bruttomonatsgehälter pro Beschäftigungsjahr.

Wird mir die Abfindung auf das Arbeitslosengeld angerechnet?

Wenn Sie gegen eine Kündigung Klage eingereicht haben und sich dann vor Gericht einigen und wenn die Kündigungsfrist eingehalten wurde, in der Regel nicht.

Was ist eine Sperrzeit und muss ich befürchten, eine solche zu bekommen?

Fachanwalt für Arbeitsrecht: Eine Sperrzeit führt dazu, dass Sie in den ersten zwölf Wochen der Arbeitslosigkeit kein Arbeitslosengeld bekommen. Wenn die Einigung über die Abfindung im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs, also nach Klageerhebung erfolgt, müssen Sie regelmäßig keine Sperrzeit befürchten.

Was kostet eine Klage?

Bredereck: Das hängt von Ihrem Einkommen ab. Wenn Sie wenig verdienen, sind auch die Kosten entsprechend gering. Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann auch Prozesskostenhilfe beantragt werden.

Muss ich mit der Klage einen Anwalt beauftragen?

Nein. Sie können die Klage vor dem Arbeitsgericht selbst erheben. Wenn Sie allerdings mit der Materie nicht vertraut sind, ist dies genauso ratsam, wie die Verlegung von Stromkabeln in der Wohnung durch einen Laien. Es kann gut gehen.

Mein Arbeitgeber hat mir in Aussicht gestellt, mich bei Besserung der wirtschaftlichen Situation wieder einzustellen. Verbaue ich mir nicht alle Aussichten?

Die jeweiligen Aussichten lassen sich nur im Einzelfall einschätzen. Wenn Sie die 3-Wochen-Frist für die Klageerhebung verstreichen lassen, sind jedenfalls Ihre Aussichten auf eine Abfindung verbaut.