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Air Berlin aktuell: Transfergesellschaft, Betriebsübergang und Kündigungsschutzklage

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Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen, mit Hinweisen für Arbeitnehmer von Air Berlin zum Thema Betriebsübergang.

Beinahe täglich gibt es neue Entwicklungen bei Air Berlin. Nach der Einstellung des Flugbetriebes steht für zahlreiche Mitarbeiter die Kündigung bevor. Eine Transfergesellschaft in großer Lösung für sämtliche betroffenen Mitarbeiter ist nach aktuellem Stand gescheitert. Für das Verwaltungspersonal in Berlin hat nun aber eine Transfergesellschaft ihre Tätigkeit aufgenommen. Im Zuge der Übernahme von Unternehmensteilen von Air Berlin wird zudem auch die Frage eines möglichen Betriebsübergangs diskutiert. Schließlich stellt sich für alle Mitarbeiter, die eine Kündigung erhalten, die Frage, ob sie Kündigungsschutzklage erheben sollten.

Eintritt in Transfergesellschaft riskant: Der Eintritt in eine Transfergesellschaft wird Mitarbeitern in der Regel dadurch schmackhaft gemacht, dass sie eine unmittelbare Arbeitslosigkeit vermeiden und Unterstützung bei der Vermittlung auf dem Arbeitsmarkt erhalten. Das geht allerdings regelmäßig damit einher, dass sie auf die Erhebung einer Kündigungsschutzklage und damit ihren Kündigungsschutz verzichten müssen. Wenn dann später die Vermittlung durch die Transfergesellschaft nicht erfolgreich ist, können sie meist kaum noch effektiv etwas gegen die Beendigung des Arbeitsverhältnisses unternehmen.

Übernahme durch Lufthansa als Betriebsübergang: Nicht unerhebliche Teile von Air Berlin werden von der Lufthansa übernommen. Ob sich Mitarbeiter in diesem Zusammenhang auf einen Betriebsübergang gem. § 613a BGB berufen können, lässt sich nach derzeitigem Stand noch nicht beurteilen. Ausgeschlossen ist das aber nicht. Würde es sich tatsächlich um einen Betriebsübergang handeln, könnte eine Kündigung der betroffenen Mitarbeiter unter Umständen unwirksam sein. Hier gilt es aber weitere Informationen und ggf. gerichtliche Entscheidungen abzuwarten.

Kündigungsschutzklage trotz Insolvenz: Wer mehr als ein halbes Jahr bei Air Berlin beschäftigt ist, genießt Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz. Dann bedarf es eines gesetzlich anerkannten Kündigungsgrundes. Im Falle von Air Berlin ergibt sich aus der Insolvenz die Möglichkeit der betriebsbedingten Kündigung. Doch auch bei einer solchen gibt es eine Reihe von Wirksamkeitsvoraussetzungen auf Arbeitgeberseite zu beachten. Werden etwa nicht alle Mitarbeiter gekündigt, muss eine Sozialauswahl durchgeführt werden. Bei der passieren immer wieder Fehler. Trotz der Insolvenz macht es also für Mitarbeiter also Sinn, sich mit einer Kündigungsschutzklage gegen die Kündigung zu wehren. Dafür haben sie ab Erhalt der Kündigung drei Wochen Zeit. Wer eine Kündigung bekommen hat, sollte sich deshalb sofort zu einem spezialisierten Fachanwalt für Arbeitsrecht in Beratung begeben.

Was bieten wir Air Berlin-Mitarbeitern an: Kostenlose und unverbindliche Durchführung der telefonischen Erstberatung zur Kündigung.

Bei Beauftragung durch Air Berlin-Mitarbeiter:

•    Umfassendes Beratungsschreiben bezogen auf den jeweiligen Einzelfall.
•    Schreiben an den Arbeitgeber
•    Fertigung der Kündigungsschutzklage
•    Vertretung im Kündigungsschutzverfahren

2.11.2017

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de. Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de.

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