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Warum im Arbeitsrecht zum Fachanwalt?

Anwalt Bredereck: Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin
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Was ist ein Fachanwalt für Arbeitsrecht?

Der Titel Fachanwalt für Arbeitsrecht wird einem Rechtsanwalt von der Rechtsanwaltskammer verliehen, wenn der Anwalt besondere theoretische Kennntisse und praktische Erfahrungen auf dem Gebiet des Arbeitsrechts nachgewiesen hat. Ein Rechtsanwalt muss für die Verleihung des Titels Fachanwalt für Arbeitsrecht mindestens drei Jahre als Anwalt zugelassen und eine Vielzahl von Fällen aus dem Gebiet des Arbeitsrechts bearbeitet haben. Daneben müssen mindestens 120 Zeitstunden Fortbildung im Arbeitsrecht und drei Klausuren im Bereich Arbeitsrecht absolviert werden. Außerdem muss der Fachanwalt für Arbeitsrecht sich regelmäßig mindestens 10 Stunden im Jahr auf dem Gebiet des Arbeitsrechts fortbilden.

Das Arbeitsrecht ist ein sehr umfassendes und leider nicht allzu geordnetes Rechtsgebiet. Es gibt kein einheitliches Arbeitsgesetzbuch, sondern eine nur für den Fachanwalt überschaubare Vielzahl von Gesetzen.

Schon kleine Fehler können im Arbeitsrecht verheerende Folgen für die Durchsetzung arbeitsrechtlicher Ansprüche haben. Wird zum Beispiel die Dreiwochenfrist für die Erhebung der Kündigungsschutzklage verpasst oder übersieht der Anwalt Ausschlussfristen im Arbeitsvertrag oder im Tarifvertrag, gehen Ansprüche (z.B. auf Arbeitsentgelt, Überstundenvergütung o.ä.) oder aber die Chance auf eine Abfindung verloren.

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Fachanwalt für Arbeitsrecht: Arbeitsvertrag

Fachanwalt Arbeitsrecht Berlin: Arbeitsverträge
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Aufgrund des Arbeitsvertrags ist der Arbeitnehmer verpflichtet, die vertragsgemäße Arbeitsleistung zu erbringen. Der Arbeitgeber hat als Gegenleistung eine Vergütung zu gewähren. Der Arbeitsvertrag kann mündlich geschlossen werden, allerdings hat der Arbeitgeber spätestens einen Monat nach Beginn des Arbeitsverhältnisses die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich niederzulegen und dem Arbeitnehmer unterschrieben auszuhändigen. Bei der Formulierung von Arbeitsverträgen ist Sorgfalt geboten, wenn man nicht Gefahr laufen will, dass einzelne Klauseln unwirksam sind. Für den Arbeitnehmer lohnt es sich regelmäßig zunächst genau zu prüfen, ob eine für ihn nachteilige Regelung im Arbeitsvertrag überhaupt wirksam ist. Falls nicht, kann er den Arbeitsvertrag unterzeichnen und später wegen der Unwirksamkeit der Regelung ungehindert seine Rechte einfordern. Zu Beginn eines Arbeitsverhältnisses wird in der Regel eine Probezeit vereinbart. Arbeitsverträge können auch befristet abgeschlossen werden. Hier sind allerdings diverse gesetzliche Regelungen zu beachten.

Drei-Wochen-Frist bei Kündigung: Auch ein guter Rechtsanwalt für Arbeitsrecht kann keine Abfindung mehr erstreiten, wenn nach Erhalt einer Kündigung die Frist von drei Wochen für die Kündigungsschutzklage versäumt wurde.