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Kosten einer Klage

  • Bei der Frage, welche Kosten auf Sie zukommen, wenn Sie einen Rechtsanwalt bzw. einen Fachanwalt für Arbeitsrecht mit der Erhebung einer Klage, z.B. gegen eine Kündigung beauftragen, sind folgende Fälle zu unterscheiden:

 

 

  • Sie haben eine Rechtsschutzversicherung, die den Bereich Arbeitsrecht abdeckt: Dann zahlen Sie allenfalls eine mit der Rechtsschutzversicherung vereinbarte Selbstbeteiligung. Die Einholung einer Deckungszusage bei der Rechtsschutzversicherung übernehmen wir kostenfrei für Sie. Da wir zu den gesetzlichen Gebühren arbeiten, entstehen Ihnen in diesem Falle keine weiteren Kosten.
  • Sie haben wenig Geld: In diesem Fall besteht die Möglichkeit, Prozesskostenhilfe in Anspruch zu nehmen. Sie können einen Fachanwalt für Arbeitsrecht Ihrer Wahl mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen beauftragen. Wird Ihnen vom Gericht Prozesskostenhilfe bewilligt, so ordnet das Gericht Ihnen den von Ihnen ausgesuchten Rechtsanwalt bei. Die Beantragung der Prozesskostenhilfe übernehmen wir gern für Sie. Die Prozesskostenhilfe deckt Ihre Anwalts- und die Gerichtskosten ab.
  • Kommt wegen Ihrer Vermögenssituation Prozesskostenhilfe nicht in Betracht kann Ihnen das Arbeitsgericht auf Antrag einen Rechtsanwalt, bzw. Fachanwalt für Arbeitsrecht beiordnen, wenn die Gegenseite ihrerseits durch einen Rechtsanwalt, bzw. Fachanwalt für Arbeitsrecht vertreten ist.
  • Sie zahlen selbst, weil Sie keine Rechtsschutzversicherung haben und finanziell so ausgestattet sind, dass eine Gewährung von Prozesskostenhilfe nicht in Betracht kommt:
  • Wir bieten Ihnen eine anwaltliche Erstberatung im Arbeitsrecht für 50,00 EUR netto zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer an. Kalkuliert ist hier eine halbe Stunde Beratungszeit. In den meisten Fällen ist dies ausreichend. Sollte die Zeit einmal nicht ausreichen, weisen wir Sie vorab darauf hin und machen Ihnen ein entsprechendes Angebot.
  • Wenn Sie sich nach der Erstberatung für eine Klage entscheiden, hängen die Gebühren maßgeblich von der Höhe Ihres monatlichen Bruttogehalts ab.
  • Wird im Rahmen des Kündigungsschutzverfahrens ein Vergleich geschlossen, können sich die Kosten noch erhöhen. Ein Vergleich wird aber in der Regel nur dann geschlossen, wenn es sich für Sie wirtschaftlich lohnt – hierbei werden natürlich die entstehenden Kosten berücksichtigt.
  • Beachten Sie bitte, dass bei arbeitsrechtlichen Verfahren in der I. Instanz keine Erstattung der außergerichtlichen Gebühren stattfindet. Das bedeutet, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber die ihnen entstehenden Gebühren jeweils selbst zu tragen haben. Auch wenn man die Klage verliert, muss man nur die eigenen Anwaltskosten tragen, und nicht die der Gegenseite übernehmen.
  • Allgemein kann man sagen, dass bei Erhalt einer Kündigung eine anwaltliche Erstberatung immer sinnvoll ist. Fast immer wird es in Betrieben, die mehr als zehn Mitarbeiter haben und nicht akut von Insolvenz bedroht sind, sinnvoll sein das Geld für eine Klage zu investieren. Die zu erzielenden Abfindungen liegen regelmäßig um ein Vielfaches über dem zu investierenden Betrag.